Förderverein des Museums kann die Gemeinde Solnhofen noch stärker unterstützen

Die Freunde und Förderer des Bürgermeister-Müller-Museums Solnhofen blickten bei ihrer Jahreshauptversammlung auf ein erfolgreiches Jahr 2013 zurück. Da der Verein mehr Einnahmen erzielen konnte als geplant, beschlossen die Mitglieder, die Gemeinde bei der Umgestaltung des Museums mit nunmehr 25.000 Euro zu unterstützen.

Nicht nur die gestiegene Mitgliederzahl und die größere Spendenbereitschaft trugen zu der positiven Bilanz bei, sondern auch die vom Verein organisierten Veranstaltungen waren im vergangenen Jahr sehr erfolgreich. Entsprechend freute sich Thomas Herrscher, dass der Verein seine Unterstützung an die Gemeinde um 5.000 Euro aufstocken und er Bürgermeister Manfred Schneider einen Scheck in Höhe von 25.000 Euro übergeben konnte.

"Einen wesentlichen Anteil am finanziellen Erfolg des Vereins haben natürlich die Mitglieder, die während unserer Veranstaltungen wieder viele ehrenamtliche Stunden geleistet haben", betonte der Vorsitzende. "Ohne dieses Engagement wären zum Beispiel die Fossilientage nicht machbar." Stellvertretend für alle Helfer bedankte sich Herrscher bei Wolfgang Mages, Alexandra Enser, Dagmar Unsorg, Gertrud Hüttinger und Erika Schmidt für deren Einsatz im vergangenen Jahr mit einem kleinen Geschenk.

 

Erfolgreiche Saison

Der Vereinsvorsitzende bedankt sich bei fleißigen Helfern (v.l.n.r.: Thomas Herrscher, Wolfgang Mages, Alexandra Enser, Dagmar Unsorg, Gertrud Hüttinger, Erika Schmidt)

 

In seinem Jahresrückblick nannte Thomas Herrscher als einen Höhepunkt die besiegelte Partnerschaft mit dem geologischen Museum in Castell`Arquato in der Emilia Romagna. Im September letzten Jahres unterzeichneten sowohl die beiden Bürgermeister Manfred Schneider aus Solnhofen und Ivanno Rocchetta aus Castell'Arquato sowie Museumsleiter Dr. Martin Röper und sein italienischer Kollege Dr. Carlo Francou eine entsprechende Urkunde. Mit der Partnerschaft soll die gemeinsame wissenschaftliche Arbeit beider Museen noch stärker ausgebaut werden mit dem Ziel, die paläontologischen Schätze in beiden Gebieten aufzuwerten und die gegenseitige Verständigung zu fördern. Um dies umzusetzen, sind bereits weitere gegenseitige Besuche geplant.